Um "Terroristen" im Internet belauschen zu können, soll den Opfern immer wieder die selbe IP-Adresse zugewiesen werden. Natürlich kann man damit nur Anfänger und absolute Vollpfosten überlisten.
Wie dem auch sei, da die Idee ja in Deutschland sicherlich als cool angesehen wird, habe ich mir bereits jetzt ein kleines Skript geschrieben, das mir mitteilt, ob ich bei einer Neuverbindung meines Linuxrouters auch wirklich eine neue IP-Adresse bekomme:
# Where to store the address
F="/var/run/ip-address"
# What's our current address?
CURR_IP=`/sbin/ifconfig ppp0 | grep "inet " | awk -F: '{ print $2 }' | \
awk -F" " '{ print $1 }'`
# Do we have a previous address?
if [ -e $F ] ; then
# Cool!
read OLD_IP < $F
if [ $CURR_IP == $OLD_IP ] ; then
ERG="Achtung. Die IP-Adresse ist gleich."
else
ERG="Wir haben eine neue Adresse bekommen. Alt $OLD_IP, "
ERG="$ERG Neu $CURR_IP"
fi
echo $ERG | mail -s "NoStasi" hzuehl@localhost
fi
rm -f $F
echo $CURR_IP > $F
Das Skript residiert in /etc/ppp/ip-up.d und wird bei jedem Verbindungsaufruf gestartet. Ich lasse mir eine Mail zusenden, man kann aber natürlich auch einen Dialog aufpoppen lassen, wenn ppp auf dem eigenen Desktoprechner läuft, oder per iptables jede Verbindung abblocken, oder man entfernt das ppp-Interface wieder.
Schlägt also das Skript Alarm, weiss der geneigte Österreicher, dass er wohl ins Visier von Spitzeln geraten ist.
Viel Spass mit dem Skript.



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