Nun, eine kleine Randnotiz bei Spiegel Online bringt es ans Tageslicht:
Dort [im sog. "Ostantrag", Anm. von mir] wird die DDR-CDU als Teil des Machtapparates beschrieben. Sie habe in der DDR "im totalitären System der SED-Diktatur mitgewirkt".
Ausserdem sehr interessant ist folgende Passage:
Und damit auch ein geschärfter Blick auf die Vita mancher Ostprominenz: Denn viele ostdeutsche Mitglieder der heutigen Gesamtpartei, die vor dem Fall der Mauer in der DDR-CDU waren, bekleiden heute hohe öffentliche Ämter. Zwei sind sogar Ministerpräsidenten - Dieter Althaus in Thüringen und Stanislaw Tillich in Sachsen.
Natürlich wird in der "CD"U das Thema ungern besprochen und sie flüchten sich - wie immer - in billige Ausreden:
Auf dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart erklärte sie heute, gleichgeschaltete Parteien seien keine Oppositionsparteien.
Gut, das mag möglicherweise so sein, Fakt ist aber, dass zwischen den Zeilen gesagt wird: "Wir haben das System unterstützen müssen". Feigheit vor dem Feind also!?
Fakt ist aber auch, dass man der "CD"U nicht weiter trauen darf, wie man sein Auto werfen kann! Die alten SED-Kader sind in der "CD"U überwiegend gelandet (wie seinerzeit nach dem Zweiten Weltkrieg viele Altnazis) und ziehen im Hintergrund die Fäden. Oder wie ist es zu erklären, dass eine Physikerin innerhalb kürzester Zeit an die Spitze dieser Organisation gelangen konnte?
Wer "CD"U wählt, wählt die Unfreiheit und Korruption, das wurde uns in den letzten Jahren und Jahrzehnten schon oft genug bewiesen!




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