Vergangenen Donnerstag hat das LKA Baden-Württemberg eine Pressemitteilung herausgegeben, in der behauptet wurde, dass ein weiterer Schlag gegen Pädophile gelungen sei. In der Mitteilung ist auch zu lesen, dass Faxe an Polizeibehörden anderer Länder gegangen seien und es dadurch zu weiteren Festnahmen gekommen sei.
Seltsam ist aber eines: Wenn dem so wäre, dann sollte man doch annehmen, dass in eben jenen Ländern in der Presse darüber berichtet würde.
Dem ist aber seltsamerweise nicht so!
Ich habe es ausprobiert und beim New Zealand Herald keine Mitteilungen gefunden, auch in den vergangenen Tagen nicht. Blogkollege Nix hat - da er Portugiesisch wohl kann - andere Länder noch abgegrast und ebenfalls nichts gefunden. Ich habe zwar auch in Brasilien recherchiert und mit - da ich kein portugiesisch kann - meinen rudimentären Französischkenntnissen ebenfalls nichts gefunden.
Ich habe daraufhin eine Mail an den NZ Herald geschrieben und mal ganz frech gefragt, ob die von Festnahmen in punkto KiPo was wissen, da aber Wochenende ist, rechne ich frühestens Sonntag Abend mit einer Antwort.
Ich finde, die Sache mit dem KiPo-Ring stinkt gewaltig, denn die Meldung kam - welch Zufall - genau einen Tag vor Einführung der Zensur durch Zensurministerin Ursula von der Leyen ("CD"U) und diente wohl nur dazu, um den Michel auf die Zensur vorzubereiten.
Schliesslich hat das BKA ja auch schon gelogen, dass sich die Balken biegen.
Man kann also weder der Regierung (jetzt: Junta), noch Polizeibehörden, wie BKA (jetzt: Reichssicherheitshauptamt) und LKA, Glauben schenken. Ganz im Gegenteil, man muss diesen ausser Kontrolle geratenen Behörden gehörig Misstrauen gegenüber haben!
Samstag, 18. April 2009
Hat das LKA Baden-Württemberg gelogen?
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