Bevor ich das aber erläutere, gibt es natürlich ein weiteres Horrorszenario, dieses Mal vom Düsseldorfer Regierungspräsidenten:
Der Düsseldorfer Regierungspräsident Jürgen Büssow stellte unterdessen Sperrungsverfügungen gegen ausländische Glücksspiel-Seiten in Aussicht.
Die Tinte auf dem Entwurf des Zensurgesetzes ist noch nicht einmal trocken, da meldet ein kleiner, unscheinbarer Regierungspräsident schon Begehrlichkeiten an! Natürlich bekommt er Unterstützung von der Landesregierung, dies mal aus der Ecke der völlig inkomeptenten und überforderten NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter:
In ihrer Ansprache stellte sich Müller-Piepenkötter hinter die Gesetzesinitiative der Bundesregierung. Eine freiwillige Selbstverpflichtung von fünf Providern sei nicht ausreichend: "75 Prozent sind nicht genug". Sie werde die Gesetzesvorhaben der Bundesregierung genau beobachten. "Mein Maßstab ist: Sind die Maßnahmen geeignet und erforderlich? Ich bin überzeugt, das sind sie."
Wie gut aber, wenn man als Glücksspielbetreiber gute Kontakte in das ZK der Junta (früher: Bundesregierung) und sogar zum Zensurministerium hat: Hans-Holger Albrecht ist der Bruder der Bundeszensurministerin von der Leyen und - neben der Tatsache, bereits einmal im Visier von Fahndern gewesen zu sein - Vorstandsvorsitzender der MTG, einem Medienunternehmen, das - welch Wunder - auch Webseiten mit Glücksspiel betreibt.
Als nun die Zensurministerin auch Glücksspiel zensieren wollte, wurde sie direkt von ihrem Bruder entsprechend auf Kurs gebracht, sodass diese Zensur recht schnell wieder vom Tisch war.
Tja, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm und wenn man sich die Geschichte der Familie Albrecht näher anschaut, wird man sehr schnell merken, dass diese Familie kein Vorbild für gesetzestreue Bürger ist.



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