Bei einigen Fachleuten in der Szene macht sich die Befürchtung breit, dass Zensurprovider Port 53 umbiegen, sodass Anfragen, die auf andere DNS-Server, als den des Providers, abgefangen und auf einen providereigenen DNS-Server umgeleitet werden. Dadurch wäre es ggf. nutzlos, bei der Zensur einfach nur einen anderen DNS-Server auf seinem System einzutragen.
In einem Forum habe ich einen Link gelesen, der erklärt, wie man auch eine solche Verkrüppelung locker umgeht.
Die Lösung funktioniert zwar, aber wahrscheinlich unter unixoiden Systemen (ich zähle Linux mal dazu) und kann auf dieser Seite nachgelesen werden.
Man braucht dazu einen Server, der ausserhalb der Zensurzone steht, also zum Beispiel einen billigen vServer, den man sich für 10 Euro im Monat bei einem Massenhoster mietet. Man kann die Kiste ja mit mehreren Leuten mieten, dann wird es günstiger. Den auf der Seite verwendeten Port 6667 würde ich jetzt zwar nicht nehmen, weil der von IRC reserviert ist, aber versuchen kann man es ja mal.
Auf jeden Fall eine pfiffige Lösung, die zeigt, dass unsere Pornoursel schlichtweg Null Ahnung von dem hat, was sie so faselt (und damit so gefährlich ist, wie eine Atombombe in den Händen eines Alkoholikers namens Bush).
Mittwoch, 13. Mai 2009
Zensur: Wenn der Zensurprovider Port 53 umbiegt
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