Gewalttätige Polizeibeamte gibt es immer wieder, oft steht dabei die Polizei in Berlin in den Schlagzeilen, aber auch andere Polizeien haben so ihre schwarzen Schafe in den eigenen Reihen. Meistens geht es um die Hundertschaften der Polizeien, die bei Demos und Grossveranstaltungen eingesetzt werden, damit alles einigermassen gesittet abläuft.
Im Grossen und Ganzen ist das auch immer eine völlig entspannte Situation, die ich zum Beispiel bei einigen Eishockeyspielen schon mehrfach erleben durfte. Man witzelt - auch mit den Beamten - rum und steht auch mal mit dem ein oder anderen Beamten (oder auch der ein oder anderen Beamtin) zusammen und fachsimpelt über Eishockey.
Jedoch muss man sagen: Endlich wurde mal mindestens ein schwarzes Schaf erwischt, wie man hier in dem bekannten Video sehen kann, auch wenn es wieder von vielen Seiten "Scheiss Prügelbullen!" heisst (Was übrigens Blödsinn ist, denn die Mehrheit der Beamten macht ihren Job absolut ordentlich). Immerhin wurde nicht nur Strafanzeige gegen die Beamten gestellt, sie wurden auch erst einmal versetzt (eine Suspendierung wäre zwar ein deutlicheres Zeichen gewesen, aber sei's drum...).
Das hier soll jetzt keine Häme sein, aber es ist leider auffällig, dass bei gewalttätigen Polizisten die Opfer normalerweise keine Chance vor Gericht haben. Da werden dann Beweismitel von der Polizei "verloren", oder die Beamten leiden alle schlagartig an Amnesie. Und zu guter letzt wird dem Polizeiopfer dann auch noch eine reingewürgt, wegen Widerstand gegen eine Festnahme, Landfriedensbruch oder sonstwas. Aus dem Opfer wird also zielgerichtet ein Täter gemacht.
Ich bin mir aber sicher, dass diese schwarzen Schafe bei den meisten Beamten nur ungern gesehen werden. Und dass man mit der Mehrheit der Beamten und Beamtinnen prima reden kann, habe ich bisher persönlich selbst festgestellt.
Also, liebe Polizei: Sortiert diese schwarzen Schafe aus! Dann funktioniert das bestimmt auch prima auf Demos und anderen Grossveranstaltungen.
Montag, 14. September 2009
Wie einige Wenige einen ganzen Berufsstand in Misskredit bringen
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