Das erste Derby der Geschichte des noch jungen Teams vom ESC Paderborn endete vor etwa 200 Zuschauern mit einem 5:10 für Paderborn
Im ersten Drittel agierte der ESC noch verhalten, während die Bielefelder von Beginn an ein hohes Tempo vorlegten. Sichtlich sauer gingen die Paderborner in die erste Pause und kamen mit breiter Brust, trotz Rückstands, nach der Pause wieder aufs Eis zurück. Paderborn kämpfte von da an mit Herz und Seele, zog aber zuviele Strafen, was sogar zwei Mal in einer doppelten Unterzahl endete. Die Bielefelder, immer noch mit recht hohem Tempo, konnten dagegen auch in einfacher Unterzahl sogar einmal mit einem Shorthander überzeugen. Im letzten Drittel war es dann Bielefeld, das öfters zwei Minuten Strafen zog, selbst eine 2+10 wurde gegen Bielefeld wenige Sekunden vor Schluss noch verhängt.
Paderborn, zwar mit Kampfeswillen, agierte zu oft noch verunsichert. Fehlpässe waren die Folge. Ein Verteidiger, der beim Anblick eines Bielefelder Stürmers, der schlagartig in der Endzone auftauchte, erstarrte sogar (ehrfurchtsvoll?) zur Salzsäule.
Trotzdem natürlich ein gelungener Eishockeyabend in Paderborn! Ich hoffe, dass sich mit der Zeit eine kleine, feine Fangemeinde um dieses Team bilden wird. Immerhin: Radio Hochstift war mit einer netten, sympathischen Reporterin vor Ort, die beim nächsten Mal aber bestimmt wärmere Kleidung anziehen wird ![]()
Das nächste Spiel am 20.11. ist wieder ein Heimspiel. Erstes Bully ist um 20:30.



Kommentare