Heute in einer Besprechung durchgegangen, welche Server unserer Abteilung für was genutzt werden sollen in Zukunft. Dabei sind auch einige alte "Schätzchen" quasi wieder aufgetaucht. Um eine genaue Einteilung vorzunehmen, muss ich erst einmal rausfinden, welche Betriebssystemversionen auf den einzelnen Rechnern installiert ist. Bei über 100 Servern (teilweise virtualisiert), ist das schon eine längere Beschäftigung.
Ich glaube, bis Anfang nächster Woche werde ich damit durch sein.
Ein Rechner war übrigens so alt und ungewartet, dass dem seine Platte mit Logs vollgelaufen ist. Und zudem habe ich fast eine halbe Stunde gebraucht, bis ich den ganz unten im Rack gefunden habe.
Dienstag, 29. April 2008
Inventur macht Spass
Die letzten zwei Tage habe ich neue Rechner inventarisiert. Überall fix ein kleines Debian installiert und notiert, was in den Rechnern verbaut ist und was nicht funktioniert (sind ja gebrauchte Geräte aus einer unserer Niederlassungen).
Witzig: Ein Server mit einem Megaraidcontroller konnte zwar mit einem Linux versehen werden, aber beim Start würfelte der die Bezeichnungen der Festplatten durcheinander, sodass das System nicht booten konnte.
Ärgerlich so etwas, mal gucken, wie man dem beikommen kann.
Witzig: Ein Server mit einem Megaraidcontroller konnte zwar mit einem Linux versehen werden, aber beim Start würfelte der die Bezeichnungen der Festplatten durcheinander, sodass das System nicht booten konnte.
Ärgerlich so etwas, mal gucken, wie man dem beikommen kann.
Sonntag, 27. April 2008
Callweaver aktualisiert
So, auf phone-talk.de habe ich mal den Callweaver aktualisiert. Als Test habe ich das erst einmal in einem Debian unter qemu ausprobiert. Ein kleiner Fehler beim compilieren war fix ausgemerzt.
Für die kommende Eishockeysaison werde ich mir dann noch was nettes ausdenken, um für die Zuhörer den Service noch weiter zu verbessern.
Für die kommende Eishockeysaison werde ich mir dann noch was nettes ausdenken, um für die Zuhörer den Service noch weiter zu verbessern.
Donnerstag, 24. April 2008
Und noch einmal Routing
Ach, so ein Pech aber auch.
Das Netzwerk hinter dem Ciscorouter muss ich auf IP-Adressen aus unserem Netzwerk umstellen. Da das Netzwerk aber trotzdem für Testzwecke "extern" sein soll, muss ich den Ciscorouter über ein eigenes Netzwerk mit einem anderen Router (Linux) verbinden.
Das war ein wenig Frickelei, weil der Linuxrouter schon für einige Netze zustädnig ist, aber auch hier wieder galt: Erst denken, dann machen!
Das Netzwerk hinter dem Ciscorouter muss ich auf IP-Adressen aus unserem Netzwerk umstellen. Da das Netzwerk aber trotzdem für Testzwecke "extern" sein soll, muss ich den Ciscorouter über ein eigenes Netzwerk mit einem anderen Router (Linux) verbinden.
Das war ein wenig Frickelei, weil der Linuxrouter schon für einige Netze zustädnig ist, aber auch hier wieder galt: Erst denken, dann machen!
Mittwoch, 23. April 2008
Gutsy und ein Router
Da das qemu von Hardy nicht über Netzwerk booten kann, wie ich in einem Gespräch mit einem Kumpel festgestellt habe, dachte ich mir, dass ich mal ein Upgrade auf Gutsy durchführen solle. Gesagt, getan. Unter Linux geht so etwas ja im laufenden Betrieb, sodass ich nebenbei mich mit dem neuen Ciscorouter beschäftigen konnte, so lange mein Rechner die neuen Pakete installiert.
Das Routing aus einem privaten Netzwerk klappt schon ganz gut, nur muss der Kollege, für den ich das Netz hinter dem Router einrichte, direkt von seinem Rechner auf die Server in dem Netzwerk zugreifen. Liegt u.a. daran, dass er ein "System" verwenden muss, dass nur über GUI zu benutzen ist.
Nachdem dann das Upgrade durch ist, logge ich mich kurz aus und direkt wieder ein. Den Kernelwechsel kann ich auch später noch machen. Das KDE von Gutsy bietet mit einer nVidia Grafikkarte einige Nettigkeiten, nur Compiz war irgendwie furchtbar. Ich habe es direkt wieder runtergeworfen.
Und qemu kann über Netzwerk booten, was ich demnächst auch ausnutzen werde.
Das Routing aus einem privaten Netzwerk klappt schon ganz gut, nur muss der Kollege, für den ich das Netz hinter dem Router einrichte, direkt von seinem Rechner auf die Server in dem Netzwerk zugreifen. Liegt u.a. daran, dass er ein "System" verwenden muss, dass nur über GUI zu benutzen ist.
Nachdem dann das Upgrade durch ist, logge ich mich kurz aus und direkt wieder ein. Den Kernelwechsel kann ich auch später noch machen. Das KDE von Gutsy bietet mit einer nVidia Grafikkarte einige Nettigkeiten, nur Compiz war irgendwie furchtbar. Ich habe es direkt wieder runtergeworfen.
Und qemu kann über Netzwerk booten, was ich demnächst auch ausnutzen werde.
Montag, 21. April 2008
Microsoft holt langsam auf
Eigentlich finde ich Pro-Microsoft-Seiten ja überwiegend langweilig, aber diese "Perle" hier, hat mich vor Lachen fast vom Stuhl kippen lassen:
Ja ne, ist klar! Ein Spamfilter in einem Mailprogramm ist ja auch eine absolut technische Innovation! Da kann man nur dem "Marktführer" gratulieren. Es geht übrigens um dieses komische "Vista", also den neuesten Ladenhüter der Redmonder Frickelbude. Wo haben die denn den Filter abgekupfert? Bei Spamassassin oder Bogofilter? Oder doch mal einen Blick in Thunderbird riskiert? Na ja, wer sich den TCP-Stack bei BSD "ausleiht" und den ersten Webbrowser (kann man den schrottigen IE eigentlich als "Browser" bezeichnen?) auf Basis von Mosaic zusammenbastelt, der kann auch Spamfilter abkupfern.
eine Besonderheit ist das E-Mail-Programm Microsoft Windows Mails, welches als Nachfolger für Outlook Express eingesetzt wurde. Das Mail-Programm enthält einen Spam-Filter der von Anfang an Werbemails selbständig herausfiltert.
Ja ne, ist klar! Ein Spamfilter in einem Mailprogramm ist ja auch eine absolut technische Innovation! Da kann man nur dem "Marktführer" gratulieren. Es geht übrigens um dieses komische "Vista", also den neuesten Ladenhüter der Redmonder Frickelbude. Wo haben die denn den Filter abgekupfert? Bei Spamassassin oder Bogofilter? Oder doch mal einen Blick in Thunderbird riskiert? Na ja, wer sich den TCP-Stack bei BSD "ausleiht" und den ersten Webbrowser (kann man den schrottigen IE eigentlich als "Browser" bezeichnen?) auf Basis von Mosaic zusammenbastelt, der kann auch Spamfilter abkupfern.
Neuer Router
Wow! Letzte Woche haben wir einen Cisco 7206 Router bekommen. Mächtig dickes Ding, obwohl die Kiste noch leer ist (bis auf das Grundmodul). Als Admin bekommt man wirklich tolles Spielzeug! Natürlich wird so ein Teil nicht "einfach so" gekauft, wir haben schon was damit vor. Aber bevor wir damit was vorhaben, muss ich mir das Ding erst einmal genauer angucken. Und das hab ich heute getan!
Nachdem ich mir das passende Kabel für die serielle Konsole besorgt habe, kam ich zwar von einem im Serverraum rumstehenden Laptop via Minicom auf die Konsole von dem Teil (natürlich war ich nicht selbst im Serverraum! Es gibt ja ssh!), aber dann musste ich erst mal das Handbuch durchackern, um rauszufinden, wie man einem Interface eine IP-Adresse zuweist, wie man eine Defaultroute setzt, usw. Danke an den Kollegen, der zwar auch "nur" Halbwissen hat, dies aber zugibt, mir aber trotzdem dadurch die nötigen Tips gab. Nach dem Motto: "Wenn zwei Blöde gemeinsam nachdenken, kommt vielleicht ein intelligenter Gedanke bei raus". Btw: Unser Schnüffelminister und die Ministerin, die keine Browser kennt, können gerne noch jahrelang weiterdenken, da wird nie was intelligentes bei rumkommen!
Ich jedenfalls habe mich gefreut, wie ein Schneekönig, als ich erfolgreich einen Hostnamen auflösen und diesen Host erfolgreich anpingen konnte. Auch gelang es mir, ein Defaultgateway einzurichten.
Nun ja, morgen geht es dann weiter mit IP Forwarding, NAT usw.
Nachdem ich mir das passende Kabel für die serielle Konsole besorgt habe, kam ich zwar von einem im Serverraum rumstehenden Laptop via Minicom auf die Konsole von dem Teil (natürlich war ich nicht selbst im Serverraum! Es gibt ja ssh!), aber dann musste ich erst mal das Handbuch durchackern, um rauszufinden, wie man einem Interface eine IP-Adresse zuweist, wie man eine Defaultroute setzt, usw. Danke an den Kollegen, der zwar auch "nur" Halbwissen hat, dies aber zugibt, mir aber trotzdem dadurch die nötigen Tips gab. Nach dem Motto: "Wenn zwei Blöde gemeinsam nachdenken, kommt vielleicht ein intelligenter Gedanke bei raus". Btw: Unser Schnüffelminister und die Ministerin, die keine Browser kennt, können gerne noch jahrelang weiterdenken, da wird nie was intelligentes bei rumkommen!
Ich jedenfalls habe mich gefreut, wie ein Schneekönig, als ich erfolgreich einen Hostnamen auflösen und diesen Host erfolgreich anpingen konnte. Auch gelang es mir, ein Defaultgateway einzurichten.
Nun ja, morgen geht es dann weiter mit IP Forwarding, NAT usw.
Samstag, 19. April 2008
Trackbacks gehen jetzt auch
Komisch, irgendwie bin ich heute Nachmittag auf die blöde Idee gekommen, zu prüfen, ob bei diesem Blog das Trackbacking überhaupt funktioniert. Zwar liest diesen Blog ausser mir wohl keiner, aber als ich festgestellt habe, dass Trackbacks eben nicht funktionieren, habe ich mich hingesetzt und mal geguckt, woran es liegt.
Auslöser ist wohl, dass in der Datenbank die entsprechende Spalte als Char(8) definiert ist. PostgreSQL liefert dann wohl auch alle 8 Zeichen zurück, auch wenn es weniger sind. Dumm das, denn mal so eben ein Character Varying daraus zu machen, ist nicht. Also in dem chaotischen Quellcode von WordPress rumgesucht und überall dort, wo es mir sinndvoll erschien, den Variableninhalt mit "trim" entsprechend um die Whitespaces am Ende des Strings verkleinert, sodass die Überprüfungen auch wieder passten.
Klar, mit MySQL wäre das wohl kein Problem, aber da ich keine Lust habe, auf diesem Server zwei DBMS laufen zu haben, nutze ich halt PostgreSQL.
Auf jeden Fall klappt es jetzt
Auslöser ist wohl, dass in der Datenbank die entsprechende Spalte als Char(8) definiert ist. PostgreSQL liefert dann wohl auch alle 8 Zeichen zurück, auch wenn es weniger sind. Dumm das, denn mal so eben ein Character Varying daraus zu machen, ist nicht. Also in dem chaotischen Quellcode von WordPress rumgesucht und überall dort, wo es mir sinndvoll erschien, den Variableninhalt mit "trim" entsprechend um die Whitespaces am Ende des Strings verkleinert, sodass die Überprüfungen auch wieder passten.
Klar, mit MySQL wäre das wohl kein Problem, aber da ich keine Lust habe, auf diesem Server zwei DBMS laufen zu haben, nutze ich halt PostgreSQL.
Auf jeden Fall klappt es jetzt
Donnerstag, 17. April 2008
Auto kaputt
Oh Mann! Meine Liebste holte mich von der Arbeit ab, weil wir noch Katzensreu holen und bei der Post Briefe wegbringen wollten. Gut, haben wir auch beides erledigt, aber plötzlich sprang unser Auto nicht mehr an. Also, Zündung war da, aber der Schlüssel liess sich nicht mehr weiterdrehen, um den Anlasser anzuwerfen. Nix! Niente! Nada! Also vor der Post, wo uns das aufgefallen ist, den kleinen Berg runtergerollt und erst mal nach Hause gefahren, um die Liebste nach Hause zu bringen. Ich ahnte, dass der Feierabend noch etwas warten musste.
So bin ich dann mit der Karre erst mal zur Reparaturapotheke gefahren. Dorthin geht es überwiegend den Berg runter, also keine Gefahr, falls die Kiste ausgehen sollte. Dort angekommen Zündschlüssel abgezogen, Motor lief weiter. WTF!? dachte ich mir so dabei. Na gut, Gang eingelegt, Motor abgewürgt. In dem Laden lief dann ein freundlicher und dynamischer junger Mitarbeiter rum, den ich wegen eines Reparaturauftrages anquatschte. Leider konnte der mir nicht weiterhelfen. "Muss bei Audi bestellt werden...wird teuer!" Na gut, also dann wohl doch zu Audi. Wird zwar auch teuer, aber sollte schneller gehen. War nur das Problem, dass die Kiste ja nicht mehr ansprang und demnach tot auf dem Hof rumstand. Ich mir also den Jungspund mit den Worten: "Na, dann helfen se mal schieben!" gekrallt und wieder nach draussen marschiert. Der Kunde ist immerhin König, das gilt auch für eine Apotheke.
Nachdem der Kollege also tatkräftig meinen ca. 1.2 Tonnen schweren Audi fast alleine angeschoben hat (Danke noch mal!), juckelte ich also zu Audi.
Ob der fortgeschrittenen Zeit wollte ich erst mal gucken, ob der Laden überhaupt noch auf hat. Also auf den Parkplatz gefahren, Schlüssel raus, ausgestiegen, abgeschlossen und das alles mit laufendem Motor. Ich rein in die Nobelbude und nachdem ein "aufmerksamer" Verkäufer, der nichts zu tun hatte, eilig an mir vorbeimarschiert war (vielleicht hätte ich im Anzug kommen sollen), fand ich dann einen anderen Verkäufer, der das Pech hatte, nichts zu tun zu haben mich aber kurz anguckte. Mit dem ging es dann in die Werkstatt und zum Glück wurde mein Auto noch für die Reparatur angenommen
Morgen, spätestens Samstag ist mein kleiner Audi dann wieder fit...und ich wohl pleite
Wenigstens konnte ich die Rückfahrt bequem im Bus sitzen!
So bin ich dann mit der Karre erst mal zur Reparaturapotheke gefahren. Dorthin geht es überwiegend den Berg runter, also keine Gefahr, falls die Kiste ausgehen sollte. Dort angekommen Zündschlüssel abgezogen, Motor lief weiter. WTF!? dachte ich mir so dabei. Na gut, Gang eingelegt, Motor abgewürgt. In dem Laden lief dann ein freundlicher und dynamischer junger Mitarbeiter rum, den ich wegen eines Reparaturauftrages anquatschte. Leider konnte der mir nicht weiterhelfen. "Muss bei Audi bestellt werden...wird teuer!" Na gut, also dann wohl doch zu Audi. Wird zwar auch teuer, aber sollte schneller gehen. War nur das Problem, dass die Kiste ja nicht mehr ansprang und demnach tot auf dem Hof rumstand. Ich mir also den Jungspund mit den Worten: "Na, dann helfen se mal schieben!" gekrallt und wieder nach draussen marschiert. Der Kunde ist immerhin König, das gilt auch für eine Apotheke.
Nachdem der Kollege also tatkräftig meinen ca. 1.2 Tonnen schweren Audi fast alleine angeschoben hat (Danke noch mal!), juckelte ich also zu Audi.
Ob der fortgeschrittenen Zeit wollte ich erst mal gucken, ob der Laden überhaupt noch auf hat. Also auf den Parkplatz gefahren, Schlüssel raus, ausgestiegen, abgeschlossen und das alles mit laufendem Motor. Ich rein in die Nobelbude und nachdem ein "aufmerksamer" Verkäufer, der nichts zu tun hatte, eilig an mir vorbeimarschiert war (vielleicht hätte ich im Anzug kommen sollen), fand ich dann einen anderen Verkäufer, der das Pech hatte, nichts zu tun zu haben mich aber kurz anguckte. Mit dem ging es dann in die Werkstatt und zum Glück wurde mein Auto noch für die Reparatur angenommen
Morgen, spätestens Samstag ist mein kleiner Audi dann wieder fit...und ich wohl pleite
Wenigstens konnte ich die Rückfahrt bequem im Bus sitzen!
Mittwoch, 16. April 2008
Betarelease und Fastcgi
Wow! Heute war ich mit dem Fortschritt und Zwischenstand meines Railsprojektes so zufrieden, dass ich per firmeninternem Blog eine weitere Betarelease bekanntgegeben habe. Klar, kleinere Bugs sind immer noch drin, aber zum Angucken und für einige Aufgabenbereiche, klappt das System schon ganz gut.
Privat bastel ich mal auch mit Rails rum. Liegt daran, dass ein anderes AJAX-Framework in C++ (Wt) einige Sachen nicht kann, die ich brauche. Mein Privatprojekt habe ich erst mal per FastCGI beschleunigt.
Privat bastel ich mal auch mit Rails rum. Liegt daran, dass ein anderes AJAX-Framework in C++ (Wt) einige Sachen nicht kann, die ich brauche. Mein Privatprojekt habe ich erst mal per FastCGI beschleunigt.
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