Wir wohnen in einer Gegend, in der die Strassen alle in verkehrsberuhigten Zonen liegen. Ausser der "Hauptstrasse", dort ist 30 angesagt. Regelmäßig aber "rasen" Idioten mit ihren (teilweise aufgemotzten) Karren durch die Spielstrassen.
So auch heute und der Depp in seiner Karre, der mich angemacht hat, meinte auch noch, dass ihm das egal sei. Na ja, vielleicht wird er ja mal auf den Teppich gebracht, wenn ihm ein Schreiben der Polizei ins Haus flattert. Da das heute das wer-weiss-wievielte Mal war, dass mich jemand fast über den Haufen gefahren hätte, habe ich Anzeige erstattet!
Normalerweise juckt mich ja so ein asoziales Verhalten nicht, aber hier laufen viele Kinder rum und nicht ohne Grund soll man langsam (eigentlich Schrittgeschwindigkeit!) fahren. Ein Freund von mir meinte auch, dass es richtig sei, so etwas mal der Polizei zu erzählen, sonst hätte ich mir das vielleicht noch mal überlegt.
Na ja, mal gucken, was passiert. Eine Nachhilfestunde, die die Frage in der Headline beantwortet, sollte wenigstens drin sen!
Dienstag, 29. Juli 2008
Backupsystem fast fertig
Okay, nach den ganzen Horrornachrichten, die unsere Politterroristen und -kriminellen verbreiten lassen, auch mal was angenehmes:
Das Backupsystem, an dem ich schon eine geraume Zeit sitze und das bisher im Testbetrieb läuft, habe ich heute um eine weitere 750 GB Platte erweitert. Damit hat das System knapp 1.5 TB Plattenplatz, der per LVM über drei Festplatten verteilt ist.
Jetzt müsste ich nur noch weitere 3 Platten einbauen, um das System wenigstens im RAID 1 laufen zu lassen, aber ob ich die Platten bekomme? Ich glaube nicht, aber unsere Daten sind auch nicht so wichtig, als dass ein Verlust die Existenz der Firma bedrohen würde. Nun muss ich noch Bacula und die anhängende Datenbank auf das System transferieren.
Das Backupsystem, an dem ich schon eine geraume Zeit sitze und das bisher im Testbetrieb läuft, habe ich heute um eine weitere 750 GB Platte erweitert. Damit hat das System knapp 1.5 TB Plattenplatz, der per LVM über drei Festplatten verteilt ist.
Jetzt müsste ich nur noch weitere 3 Platten einbauen, um das System wenigstens im RAID 1 laufen zu lassen, aber ob ich die Platten bekomme? Ich glaube nicht, aber unsere Daten sind auch nicht so wichtig, als dass ein Verlust die Existenz der Firma bedrohen würde. Nun muss ich noch Bacula und die anhängende Datenbank auf das System transferieren.
Samstag, 26. Juli 2008
Installation mit Hindernissen
Seit ein paar Tagen habe ich einen Laptop von Toshiba hier rumstehen, der sowas von verdaddelt ist, dass es schon schmerzt. Der Laptop gehört einer Arbeitskollegin meiner Frau und ich habe mich breitschlagen lassen, das Teil neu aufzusetzen.
Dummerweise stellt sich heraus, dass ich erst eine XP-CD neu mastern muss, da man das Redmonder Bastelsystem nicht ohne SP2 installieren kann. Leider kann ich das erst in der Firma machen, also muss das Teil noch zwei Tage länger hierbleiben.
Übrigens startete Linux ohne Probleme auf dem Laptop.
Dummerweise stellt sich heraus, dass ich erst eine XP-CD neu mastern muss, da man das Redmonder Bastelsystem nicht ohne SP2 installieren kann. Leider kann ich das erst in der Firma machen, also muss das Teil noch zwei Tage länger hierbleiben.
Übrigens startete Linux ohne Probleme auf dem Laptop.
Freitag, 25. Juli 2008
Kleiner Umzug
Wir haben einen neuen Kollegen im Team und so langsam geht uns der Platz im Büro aus. Deshalb sind gestern bereits zwei Kollegen in einen Besprechungsraum umgezogen, d.h. wir haben jetzt einen Besprechungsraum weniger. Aber auch andere Kollegen ziehen innerhalb unseres Büros um. Nebenbei brauchte ich einen neuen Tisch, weil mein ursprünglicher zu niedrig war.
Also heute Tische hin- und hergeschleppt, wobei mein Tisch ins Lager wanderte und wir von dort einen neuen holten. Bei der Wärme, die schon am Vormittag zu spüren war, war die Schlepperei eine schweisstreibende Angelegenheit.
Belohnt wurde das aber dann mit einer Besprechung, incl. Frühstück.
Den Rest des Tages verbrachte ich dann damit, den geplanten Umzug des Backups voranzutreiben.
Also heute Tische hin- und hergeschleppt, wobei mein Tisch ins Lager wanderte und wir von dort einen neuen holten. Bei der Wärme, die schon am Vormittag zu spüren war, war die Schlepperei eine schweisstreibende Angelegenheit.
Belohnt wurde das aber dann mit einer Besprechung, incl. Frühstück.
Den Rest des Tages verbrachte ich dann damit, den geplanten Umzug des Backups voranzutreiben.
Donnerstag, 24. Juli 2008
Datenbank gecrasht
Tja, so kann es passieren: Ein (vermutlich) defekter Sektor auf der Festplatte und dummerweise erwischt es die Datenbank mit den Backupdaten.
Da aber die Datenbank selbst gesichert wird, konnte ich die Daten wieder re-importieren, was aber bei über 4.2 Millionen Datensätzen dann doch ein wenig länger gedauert hat.
Ursprünglich wollte ich das Backup auf einen anderen, größeren Server umziehen, aber das verschob ich dann erst mal. Bis auf ein paar Daten, die futsch sind, ist alles wieder hergestellt.
Da aber die Datenbank selbst gesichert wird, konnte ich die Daten wieder re-importieren, was aber bei über 4.2 Millionen Datensätzen dann doch ein wenig länger gedauert hat.
Ursprünglich wollte ich das Backup auf einen anderen, größeren Server umziehen, aber das verschob ich dann erst mal. Bis auf ein paar Daten, die futsch sind, ist alles wieder hergestellt.
Mittwoch, 23. Juli 2008
NoStasi-Skript
In Österreich haben sich die Schnüffler was ganz feines ausgedacht:
Um "Terroristen" im Internet belauschen zu können, soll den Opfern immer wieder die selbe IP-Adresse zugewiesen werden. Natürlich kann man damit nur Anfänger und absolute Vollpfosten überlisten.
Wie dem auch sei, da die Idee ja in Deutschland sicherlich als cool angesehen wird, habe ich mir bereits jetzt ein kleines Skript geschrieben, das mir mitteilt, ob ich bei einer Neuverbindung meines Linuxrouters auch wirklich eine neue IP-Adresse bekomme:
Das Skript residiert in /etc/ppp/ip-up.d und wird bei jedem Verbindungsaufruf gestartet. Ich lasse mir eine Mail zusenden, man kann aber natürlich auch einen Dialog aufpoppen lassen, wenn ppp auf dem eigenen Desktoprechner läuft, oder per iptables jede Verbindung abblocken, oder man entfernt das ppp-Interface wieder.
Schlägt also das Skript Alarm, weiss der geneigte Österreicher, dass er wohl ins Visier von Spitzeln geraten ist.
Viel Spass mit dem Skript.
Um "Terroristen" im Internet belauschen zu können, soll den Opfern immer wieder die selbe IP-Adresse zugewiesen werden. Natürlich kann man damit nur Anfänger und absolute Vollpfosten überlisten.
Wie dem auch sei, da die Idee ja in Deutschland sicherlich als cool angesehen wird, habe ich mir bereits jetzt ein kleines Skript geschrieben, das mir mitteilt, ob ich bei einer Neuverbindung meines Linuxrouters auch wirklich eine neue IP-Adresse bekomme:
# Where to store the address
F="/var/run/ip-address"
# What's our current address?
CURR_IP=`/sbin/ifconfig ppp0 | grep "inet " | awk -F: '{ print $2 }' | \
awk -F" " '{ print $1 }'`
# Do we have a previous address?
if [ -e $F ] ; then
# Cool!
read OLD_IP < $F
if [ $CURR_IP == $OLD_IP ] ; then
ERG="Achtung. Die IP-Adresse ist gleich."
else
ERG="Wir haben eine neue Adresse bekommen. Alt $OLD_IP, "
ERG="$ERG Neu $CURR_IP"
fi
echo $ERG | mail -s "NoStasi" hzuehl@localhost
fi
rm -f $F
echo $CURR_IP > $F
Das Skript residiert in /etc/ppp/ip-up.d und wird bei jedem Verbindungsaufruf gestartet. Ich lasse mir eine Mail zusenden, man kann aber natürlich auch einen Dialog aufpoppen lassen, wenn ppp auf dem eigenen Desktoprechner läuft, oder per iptables jede Verbindung abblocken, oder man entfernt das ppp-Interface wieder.
Schlägt also das Skript Alarm, weiss der geneigte Österreicher, dass er wohl ins Visier von Spitzeln geraten ist.
Viel Spass mit dem Skript.
Montag, 21. Juli 2008
Was für ein Wochenende
Oh Mann, das war mal wieder ein heftiges Wochenende.
Eine Freundin von mir hat erzählt, dass eine gemeinsame Bekannte vor ein paar Tagen gestorben ist. Verdammt! Das Mädel war gerade mal knapp 32 Jahre alt! Vor gut sechs Wochen ist ein Freund von mir gestorben. Er hatte Magenkrebs und war 42. Irgendwie ist dieses Jahr kein gutes Jahr.
Eine Freundin von mir hat erzählt, dass eine gemeinsame Bekannte vor ein paar Tagen gestorben ist. Verdammt! Das Mädel war gerade mal knapp 32 Jahre alt! Vor gut sechs Wochen ist ein Freund von mir gestorben. Er hatte Magenkrebs und war 42. Irgendwie ist dieses Jahr kein gutes Jahr.
Montag, 14. Juli 2008
T5F hat gewirkt
Hier hatte ich ja geschrieben, dass ich Spam von BT-Marketing bekommen habe und denen einen T5F zugeschickt habe. Heute kam die Antwort und ich war positiv überrascht:
Netter, freundlicher Ton, auch wenn so einige Sachen nicht ganz stimmten (mein Nachname war falsch geschrieben und zwei Mailadressen passten nicht so recht), aber alles in allem muss ich sagen: Es war Okay. Oder anders gesagt: Sollte ich von denen keinen Spam mehr bekommen, bin ich zufrieden.
Netter, freundlicher Ton, auch wenn so einige Sachen nicht ganz stimmten (mein Nachname war falsch geschrieben und zwei Mailadressen passten nicht so recht), aber alles in allem muss ich sagen: Es war Okay. Oder anders gesagt: Sollte ich von denen keinen Spam mehr bekommen, bin ich zufrieden.
Sonntag, 13. Juli 2008
Kölner Lichter verpasst
Schade, Schade, ich Honk habe doch glatt verpeilt, einen Trip nach Köln zu den Kölner Lichtern für meine Liebste und mich zu organisieren. Wir waren 2006 zusammen da, weil ich ja zu der Zeit in Köln gewohnt habe und meine Frau war sowas von begeistert davon. Im selben Jahr sahen wir übrigens auch Rhein in Flammen in Bonn, aber leider klang die Musik viel zu scheppernd und das Wegkommen aus den Rheinauen mit der Stadtbahn hat ewig lange gedauert, dass wir da nicht mehr hingehen.
Wie dem auch sei, nächstes Jahr dann eben! Dann versuche ich auch, die ganze "Gang" zusammenzubekommen.
Wie dem auch sei, nächstes Jahr dann eben! Dann versuche ich auch, die ganze "Gang" zusammenzubekommen.
Samstag, 12. Juli 2008
Unheimliche Überwachung
Heute war ich dran, mit meiner Tochter den Einkauf für das Wochenende zu erledigen. Kein Problem, die liebste Frau musste ja heute vormittag arbeiten, also schwangen Töchterchen und ich uns ins Auto und juckelten zum lokalen Konsumtempel.
Abgesehen der von der Zielstrebigkeit, die meine Tochter an den Tag legt, wenn es ums Einkaufen geht, musste ich feststellen, dass ich definitiv überwacht werde! Noch sind es zwar nicht die Spitzel von unserer Geheimpolizei, aber interessant ist es doch:
Meine Tochter und ich waren gerade unterwegs, den Tempel des Geldausgebens zu verlassen, als mich jemand so halb von der Seite ansprach. So richtig "subversiv" mit meinem Nachnamen! Die Dame, mich ansprach war eine alte Freundin, die ich ewig lange nicht mehr gesehen hatte. Die Freude war natürlich gross auf meiner Seite und so schleppte sie (die Freundin, nicht die Freude!) mich dann schnurstracks zu ihrem Ehemann, ebenfalls ein alter Freund von mir. Tja, im Verlauf der Klönerei mit den beiden kam dann raus, dass sie wussten, wo ich arbeite. "WTF!?" dachte ich mir. Woher wissen die das? Den "Informanten" konnten (oder wollten?) die beiden nicht nennen, aber so funktioniert eben der "Flurfunk".
Tja, so wird man sogar von seinen Freunden heutzutage "überwacht"
Immerhin, war schön, die beiden, nebst ihrer kleinen Tochter, mal wiederzusehen!
Abgesehen der von der Zielstrebigkeit, die meine Tochter an den Tag legt, wenn es ums Einkaufen geht, musste ich feststellen, dass ich definitiv überwacht werde! Noch sind es zwar nicht die Spitzel von unserer Geheimpolizei, aber interessant ist es doch:
Meine Tochter und ich waren gerade unterwegs, den Tempel des Geldausgebens zu verlassen, als mich jemand so halb von der Seite ansprach. So richtig "subversiv" mit meinem Nachnamen! Die Dame, mich ansprach war eine alte Freundin, die ich ewig lange nicht mehr gesehen hatte. Die Freude war natürlich gross auf meiner Seite und so schleppte sie (die Freundin, nicht die Freude!) mich dann schnurstracks zu ihrem Ehemann, ebenfalls ein alter Freund von mir. Tja, im Verlauf der Klönerei mit den beiden kam dann raus, dass sie wussten, wo ich arbeite. "WTF!?" dachte ich mir. Woher wissen die das? Den "Informanten" konnten (oder wollten?) die beiden nicht nennen, aber so funktioniert eben der "Flurfunk".
Tja, so wird man sogar von seinen Freunden heutzutage "überwacht"
Immerhin, war schön, die beiden, nebst ihrer kleinen Tochter, mal wiederzusehen!
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