Am 28. September wird in Bayern gewählt, es ist also mal wieder Zeit, sich das inkompetente Geblubber diverser Politiker anzutun.
Mein persönlicher Favorit ist die derzeitige Justizministerin Merk ("CS"U), die ihre Inkompetenz bzgl. des World-Wide-Web in die Republik bläst und dabei zwischen den Zeilen durchblicken lässt, wieviel in Deutschland schon rumgeschnüffelt wird, bzw. rumgeschnüffelt werden soll. Auf
Heise Online ist zu lesen:
Kurz vor der Landtagswahl hat die bayerische Justizministerin Beate Merk im Lokalsender München TV angekündigt, auf eine wesentlich härtere Bestrafung der Nutzung von Kinderpornographie hinzuarbeiten. Ins Auge gefasst hat sie dabei nicht nur das bisherige Höchststrafmaß, sondern auch, dass Personen, die lediglich einmal auf eine Seite mit entsprechenden Inhalten klicken, wesentlich härter bestraft werden sollen.
Man liest also folgendes: Klicke ich auf die URL http://tinyurl.com/5kv2hr, und da ist Kipo hinter, habe ich mich strafbar gemacht (Hinweis: Besser, man klickt nicht auf die URL! Ein Horrorbild ist dort zu sehen!). Netter Nebeneffekt: Schicke ich z.B. der Merk eine (HTML-)Mail mit eben jener URL, hat ihr "Mail-Programm" die Seite sicherlich abgeholt und schon hat sich Frau Justizministerin Merk strafbar gemacht und fährt in den Knast ein. Eigentlich eine sympathische Vorstellung.
Der Gag ist aber: Um diese Klicks als strafbar zu identifizieren, muss der Aufruf der URL gespeichert werden! Gut, einmal ist da der Webserver, der die IP-Adresse speichert, aber wenn der Kiposerver im Ausland, wie will Frau "Justizministerin" Merk denn davon erfahren? Das kann sie nur, wenn Bayern illegal den Traffic aufzeichnet! Zudem wird hier mal wieder deutlich, wie Politiker denken (ich weiss zwar nicht, womit sie das machen, aber das ist mir auch egal!): Man sorgt nicht dafür, dass die Hersteller von Kipo dingfest gemacht werden, sondern die Konsumenten! Gut, die Konsumenten kann man meiner Meinung auch in den Knast stecken, aber wenn man tatsächlich durch Zufall auf eine Kipopseite kommt, steht man bereits im Knast? Utopisch! Das zeigt nur, dass Frau Merk absolut keine Ahnung hat!
Oder wie Dieter Nuhr es so nett gesagt hat: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!
Aber es ist ja Wahlkampf und die Lügen vom islamistischen Terror in Deutschland, glaubt das Volk den Deppen auch nicht mehr!
Platz 2 nimmt bei mir der derzeitige Innenminister von Bayern ein, von dem ich glaube, dass der nur ein dressiertes Hündchen vom Beckstein ist. Heise mal wieder:
Bayern beharrt auf einem raschen Verbot von so genannten Killerspielen. Die am 1. Juli in Kraft getretene Verschärfung des Jugendschutzgesetzes bezeichnete Bayerns Innenminister Joachim Hermann (CSU) heute in Berlin als Minimalkorrektur. "Killerspiele" seien Machwerke von abstoßender Brutalität und Grausamkeit. Der Jugendschutz sei völlig unzureichend.
Mal abgesehen davon, dass er wahrscheinlich nicht mal ein "Killerspiel" beim Namen kennt, hält er wohl die Leute von der USK, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, für Idioten! Das Problem sind nämlich nicht die Spiele, das Problem liegt in den Familien! Familien, in denen beide Elternteile dank der "Sozialpolitik" der "S"PD und Grünen, arbeiten müssen, können sich nicht intensiv um ihre Kinder kümmern. Auch viele Eltern haben den Überblick verloren, was die lieben Kleinen in ihrem Kinderzimmer alles so treiben. Aber mal ganz ehrlich: Früher haben wir mit Erbsenpistolen Räuber und Gendarm gespielt. War das auch ein Killerspiel? Keine Ahnung, ich bin jedenfalls (noch) kein Terrorist! Wer übrigens mal so richtig rumballern will, der sollte zur Bundeswehr gehen! In Afghanistan gibt es da so richtig farbenprächtige Maps, dumm nur, dass man nicht einfach auf "Neu starten" drücken kann. Aber das macht wohl den Thrill aus. Jedenfalls sollten sich Fachleute (also nix, was ein Abgeordnetenmandat hat) die Eltern und Kinder aufklären.
Nun ja, zwei gescheiterte Existenzen versuchen, auf Kosten des Steuerzahlers weitere Jahre ein angenehmes Leben zu leben. Hoffen wir, dass ab Oktober damit Feierabend ist. Der Hartz-IV-Antrag wartet schon.
Oh, und demnächst in diesem Theater: Weitere Chartstürmer aus Bayern!
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