Freitag, 11. November 2011
FriendikaPlus nimmt Gestalt an
Zur Erklärung: Friendika ist ein soziales Netzwerk (also für diejenigen, die sich im Web nicht so auskennen: Das ist sowas wie Facebook), das aber nicht nur frei (und somit selbst installierbar) ist, sondern auch einige Vorteile gegenüber den kommerziellen Netzwerken hat.
Das Problem, das Friendica (neue Schreibweise, da umbenannt) meiner Meinung nach hat ist, dass nur MySQL als RDBMS verwendet werden kann. Das ist übrigens ein oft anzutreffendes Problem!
Da ich jedoch ein Fan von PostgreSQL bin, stehe ich oft reichlich dumm da, denn ich will nicht auf ein bestimmtes RDBMS festgenagelt werden, sondern die Wahl haben!
Dummerweise nutzt auch Friendica viele nichtstandardkonforme Queries und diese umzubauen auf SQL-Standard ist eine Sisiphusarbeit. Andererseits habe ich aber auch diverse Bugs gefunden, die ich ab und zu auch dem Friendicaprojekt melde, so fern sie die Fehler nicht selbst gefunden haben.
Wie dem auch sei, die Arbeiten an dem Projekt schreiten voran und ich hoffe mal, dass ich bis Ende November eine halbwegs brauchbare Version hinbekomme. Wer mitmachen möchte, ist natürlich herzlich eingeladen.
Dienstag, 11. Oktober 2011
Hardwaretausch nötig
Gestern hatte ich festgestellt, dass unser Backupserver recht viel CPU-Power unter der Haube hat...die er gar nicht benötigt, während einer unserer Proxmoxserver viel Speicher aber weniger CPU-Power hat.
In Zahlen:
Der Backupserver hat 16 Kerne und 8 GB RAM, der Proxmoxserver hat 8 Kerne und 24 GB RAM!
Fazit:
Der Proxmoxserver bekommt 16 Kerne und 24 GB RAM, der Backupserver 8 Kerne und 8 GB RAM.
Dazu muss ich bei Gelegenheit die beiden Rechner runterfahren, Platten und Speicher austauschen und dann die Kisten einfach wieder anwerfen (Ja, unter Linux geht das alles einfacher, liebe Kinder),
Jetzt muss ich mit meinen Kollegen, die den Proxmoxserver nutzen (bzw. die darauf laufenden virtuellen Server), nur noch einen Termin vereinbaren.
Samstag, 24. September 2011
Offene soziale Netzwerke
Dass Facebook und Twitter Geld verdienen müssen, liegt auf der Hand und Daten sind heutzutage besonders wertvoll.
Warum also nicht auf offene soziale Netzwerke umsteigen, die zudem mehr Möglichkeiten bieten und den ursprünglichen Geist des Internets zu folgen: Informationen sind weltweit verteilt und können miteinander verknüpft werden.
Als Beispiel ist da zunächst die freie Software Friendika. Ein soziales Netzwerk a la Facebook, jedoch dezentralisiert. Das heisst, jeder kann seinen eigenen Friendikaserver aufsetzen und ein eigenes Netzwerk damit aufbauen. dten werden nicht heimlich) verkauft, sondern werden von den Betreibern geschützt. Ein Beispiel für einen solchen Server findet man auf http://best-friends.tk.
Ebenfalls offen ist der Microbloggingdienst http://mein-status.tk, der auf der offenen Software StatusNet aufbaut. der Vorteil: Man kann mit Benutzern anderer StatusNet-Server (zum Beispiel auf http://identi.ca) kommunizieren und zudem auch Gruppen anlegen, bzw. Gruppen (auch auf anderen Servern) beitreten.
Letztendlich sind geschlossene Systeme sicherlich ganz nett, aber wie oben geschrieben, widerspricht dies dem Geiste des Internets. Ein Beispiel dafür habe ich einem Blogeintrag gefunden: Stellt euch mal vor, T-Online-Kunden könnten nur mit T-Online-Kunden Mails austauschen. Oder AOLer nur mit AOLern!
In diesem Sinne: Für ein freies Internet!
Montag, 15. August 2011
Von der Datenlandstraße auf die Datenautobahn
Ich also in den Serverraum und nach dem Server geguckt, weil ich dachte, der würde an einen lahmen 100MBit-Switch hängen. Tat die Kiste aber nicht. War ein GBit-Switch.
Also zum Rack gegangen, wo unsere Hauptswitches sind und siehe da: Die Verbindung von dem Rack, wo der "lahme" Server eingebaut ist, zum Hauptswitch endete in einem 100MBit-Switch (die sind bei uns im Hauptrack alle gestapelt). Eine typische Altlast!
Also Kabel gezogen und in den GBit-Switch gestöpselt.
Als Test ein paar große Dateien von dem Server runtergeladen und siehe da: Keine Datenlandstrasse mehr, sondern mit Vollgas über die Datenautobahn!
Den Kollegen (und die anderen auch) wird es freuen!
Sonntag, 7. August 2011
Warum ich StatusNet besser finde
Daneben gibt es aber noch einen weiteren Microbloggingdienst: identi.ca, der auf der Software StatusNet aufbaut.
StatusNet hat gegenüber Twitter enorme Vorteile.
Zum Einen ist es quelloffen, sodass sich jeder die Software runterladen und installieren kann. Für Unternehmen ist das zum Beispiel enorm vorteilhaft, da so die Mitarbeiter auf einer internen Plattformen Kurznachrichten schreiben können.
Ausserdem kann man mit StatusNet Gruppen anlegen. Man trifft sich also mit Gleichgesinnten in einer Gruppe und kann dort über ein Thema tratschen. Dabei muss die Gruppe nicht einmal auf dem selben Server sein. Ist der eigene StatusNet-Server via Internet erreichbar, kann man Grueppen auf anderen Servern beitreten. Und logischerweise kann man auch Leuten folgen, die auf anderen Servern schreiben. So folge ich mit meinem Account auf http://mein-status.tk/ Leuten und bin in Gruppen, die auf dem Server von identi.ca liegen.
Dadurch entsteht ein globales Netzwerk von StatusNet-Servern, ganz im Sinne der Idee des Internets.
Samstag, 30. Juli 2011
Abzocker melden sich wieder
Vor einigen Tagen hatte ich hier ja schon gebloggt, dass meine Tochter Post von den Abzockern der "Deutsche Zentral Inkasso" bekommen hat.
Heute jedenfalls haben diese Deppen wieder Post geschickt (dabei ist die "Zahlungsfrist" noch gar nicht abgelaufen). Darin wird sogar auf dubiose Seiten mit falschen Urteilen verwiesen und natürlich bereits von einem Gerichtsverfahren incl.(!) Verurteilung gesprochen!
Nun denn, dann werden wir uns ja vor Gericht treffen!
Oder doch nicht?
Wird jedenfalls noch lustig werden!
Natürlich wird auch dieser Papiermüll abgeheftet und ignoriert.
Donnerstag, 21. Juli 2011
Post von dubioser Inkassofirma bekommen
Meine Tochter hat heute Post von der einschlägig bekannten und dubiosen "Inkassofirma" "Deutsche Zentral Inkasso" aus Berlin bekommen. Und zwar soll meine Tochter 96 Euro plus "Gebühren" bezahlen, weil sie angeblich einen "Vertrag" mit der Abzockseite my-downloads (punkt) de abgeschlossen und nicht bezahlt hat.
Ersteres ist natürlich gelogen, zweiteres ist wahr, denn Betrüger haben bei uns keine Chance.
Als Bankverbindung wird die Sparkasse Ingolstadt(!) genannt. Der habe ich erst einmal eine freundliche Mail geschrieben und darum gebeten, das Konto zu schliessen und sämtliche Verträge mit dieser "Firma" zu kündigen.
Ach ja, der grösste Witz:
Angehängt an die "Forderung" war die Kopie eines Urteils! Lächerlich!
Wir machen natürlich erst einmal nichts! Sollte irgendwann ein Brief von einem Gericht kommen, werden wir Widerspruch einlegen. Begründung: Betrug!
Samstag, 16. Juli 2011
Microblog leitet zu Twitter weiter
Und wenn man dort (also bei Twitter) sein Profil mit Facebook verknüpft, landen die Dents letztendlich auch bei Facebook.
Bundespolizei blamiert sich
Zur Erklärung:
XAMPP ist eine Distribution von Apache, MySQL, PHP und Perl, die es
ermöglicht diese Programme auf sehr einfache Weise zu installieren.
So geschrieben auf der Webseite zu XAMPP. Ich habe mir XAMPP nicht angesehen, aber wenn bei der Bundespolizei inkompetente Vollidioten rumbasteln, dann steht da bestimmt alles offen, wie ein Scheunentor.
Wenn also die Bundespolizei jetzt rumheult, dann sollte ein Richter da mal aufräumen, denn schliesslich bekommt man ja auch grossen Ärger, wenn man seine Haustür offen lässt!
Aber wie so oft hat keiner die Eier und gesteht einen Fehler ein. Und Lehren werden bestimmt auch nicht gezogen, die machen weiter wie bisher. Streng nach Vorschrift.
Freitag, 8. Juli 2011
Mailsystem umgebaut
Jetzt werkelt eine PostgreSQL Datenbank zur Benutzerverwaltung. Dazu habe ich dem saslauthd dann PAM beigebracht und in /etc/pam.d/ die Dateien imap, pop und smtp angelegt, die zunächst gucken, ob der User im System vorhanden ist und dann in der DB nachguckt, sollte PAM im System nicht fündig werden. Die Dateien sehen alle so aus:
# First we look in the system databaseDer Umstand, dass zuerst im System nachgeguckt wird, liegt in der Vergangenheit. Es war zunächst ein privates System, was sich aber inzwischen geändert hat.
auth sufficient pam_unix.so
account sufficient pam_unix.so
# Then we look in the database
auth required pam_pgsql.so user=dbuser passwd=secret host=localhost db=dbtable table=accountuser usercolumn=username passwdcolumn=password crypt=1 logtable=log logmsgcolumn=msg logusercolumn=user loghostcolumn=host logpidcolumn=pid logtimecolumn=time
account sufficient pam_pgsql.so user=dbuser passwd=secret host=localhost db=dbtable table=accountuser usercolumn=username passwdcolumn=password crypt=1 logtable=log logmsgcolumn=msg logusercolumn=user loghostcolumn=host logpidcolumn=pid logtimecolumn=time
Als Verwaltungswerkzeug für Maildomains und Mailadressen, nutze ich web-cyradm.
Das muss ich mir noch ein wenig anpassen, da ich als Webmailer Roundcubemail einsetze und es gerne hätte, wenn bei den Benutzern der richtige Name erscheint.
So langsam jedenfalls wird die Arbeit einfacher.



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